REQUIEM


Samstag, 4. April 2020, 19.00 Uhr, Matthäuskirche Luzern
              
 

Mitwirkende

Ensemble Corund

Solisten:
Anne Montandon | Sopran
Cassandre Stornetta | Alt
Zacharie Fogal  | Tenor
Thomas Trolldenier  |  Bass

CHAARTS Chamber Artists Stephen Smith Leitung

Stephen Smith | Leitung

 

Programm


Herbert Howells 1892–1983  | Requiem für Chor a cappella

Samuel Barber 1910–1981  |  Adagio for Strings / Agnus Dei

Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791 |  Requiem in d-Moll KV 626
                                                            (Süssmayr/Dutron 2016 Ergänzung)

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Nichts drückt Trauer dringlicher aus wie die menschliche Stimme. So beginnt dieses Konzert mit einem a cappella-Gesang ganz persönlicher Färbung. Howells entfaltet in seinem Requiem leidenschaftlich fliessende Melodien mit komplexer Harmonik, die er nachträglich dem Andenken an seinen früh verstorbenen Sohn gewidmet hat.

CHAARTS gesellt sich als experimentelle Novität zum Agnus Dei, Barbers eigener sakraler Chor-Adaption seines Adagio for Strings – der Musik schlechthin für so berühmte Verstorbene wie J.F. Kennedy und Albert Einstein, aber auch für die Verstorbenen von 9/11; eine Musik, die Trauer annehmend zulässt, ohne je ins Pathos zu fallen.

Nach dem Erfolg mit Mozarts grosser Messe in c-Moll führt Ensemble Corund nun das Requiem in einer von René Jacobs initiierten Fassung von Pierre-Henri Dutron auf, ein «Süßmayr Remade» in dunklerer Instrumentierung, das unter Berücksichtigung der Quellen Neues wagt, ohne laut Jacobs «die Sünde von Hybris zu begehen».